Allerdings ist sie noch nicht fertig und deswegen kommt immer nen bisschen dazu, je nach dem wie ich mit dem Schreiben vorran komme.Ich hoffe sie gefällt euch! ♥
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Dienstag, 8.11
Ich schrie. Ich schrie, aber mein Mund blieb geschlossen. Ich stand in mitten der Stadt und der Regen nieselte leicht auf mich herunter. Die meisten Leute haben angefangen zu rennen, damit sie dem großem Sturm entkommen. Die Zeit schien mich zu überholen. Erst als ich auf die Uhr sah, bemerkte ich dass ich etwas mehr als eine Stunde an genau dem gleichen Fleck stand und mich nicht rührte. Ich stand nur da und wollte, dass der Regen meine Probleme auslöschte. Im Moment hatte ich es nicht leicht zuhause. Sally, meine ältere Schwester regte sich ständig mit meiner Mum über mich auf, über meine Fehler. Entschuldigung, dass ich kein „Vorzeigekind“ bin. Ich hab komische Ansichten, mache komische Sachen, treffe komische Entscheidungen und habe komische Freunde, mit denen ich mich aber nicht mehr treffen darf. Eigentlich. Aber wer sagt, dass Verbote nur dazu da sind, sie einzuhalten? In meinen Gedanken versunken merkte ich ein leichtes Tippen an meiner Schulter und als ich mich umdrehte traf mich der Schlag! Vor mir stand tatsächlich ein hübscher Kerl, ca. 190 cm, braunes Haar zum durchwuscheln und eisblaue leuchtene Augen und einem verschmitztem Lächeln. Seine Schönheit strahlte mich an und ich war wie geblendet. „ Wartest du auf besseres Wetter?“ Er grinste frech. „Beobachtest du immer fremde Menschen?“ Die Stimme kam zittrig aus meinem Mund. Vielleicht, weil mir kalt war. Oder weil er einfach unverschämt gut aussah. Ich sah in seine eisblauen Augen und konnte meinen Blick für mehrere Sekunden nicht mehr abwenden. Model ist er, dachte ich noch. „Nur Leute, die mir gefallen. Ich heiße übrigens Elias.“ Elias. Elias. Elias. Der Name brannte sich in mein Gedächtnis und mir wurde auf einmal ganz anders. Ich gefiel ihm? Dann musste er einen sonderbaren und eigenartigen Geschmack haben. Während er sich vorstellte, streckte er mir seine Hand entgegen und der Regen wurde immer schlimmer. Ich nahm seine Hand. „Ich bin Mia. Wollen wir aus dem Regen raus?“ Ich lächelte und er nickte. Also gingen wir ein paar Schritte weiter, bis wir unter einem Dach eines Geschäftes standen. „Wieso stehst du im Regen? Ist dir nicht kalt?“ Er lachte. Wow, was für ein schönes Lachen. Mia, reg dich ab! Ich musste doch echt verrückt sein, kam mir vor wie eine verknallte 10 Jährige, die total in einen Soapstar verschossen war. „Ich hab nachgedacht.“ Kurz und knapp. Ich sollte ihm nicht zu erkennen geben, dass er mir auf Anhieb gefiel. Er lächelte und seine eisblauen Augen leuchteten. „Ich lad dich ein, okay? Und wehe du sagst nein.“ Einladen? Ohne groß über sein Angebot nachdenken zukönnen, zog er mich in Richtung Altstadt. „Wo willst du hin?“, fragte ich und fing seinen köstlichen Duft ein. Himmlisch! „In eine Bar, bin Stammkunde dort.“ „Cool.“ Ich fasste in meine linke Jackentasche und fühlte meine Zigaretten und das Feuerzeug. Sie retteten mir schon so einige Male scheiß Tage. Ich überlegte, ob ich mir eine anzündete, ließ es aber erstmal bleiben. Ich betrachtete Elias genauer und konnte ein Tattoo an seinem Hals erkennen. „Du hast Tattoos?“ „Nur eins.“ „Was steht da?“ „Versuchs doch rauszufinden.“ Wieder lächelte er & zog sich seine Kapuze über den Kopf. „Du bist gemein..“ Ich schmollte ein bisschen, aber nur aus Spaß. Nach und nach fing es an zu dämmern und ich zog meine Schachtel raus. Elias beobachtete mich. „Wollen wir uns hier hinsetzen?“ Er zeigte auf einen großen Stein, eine gute Sitzgelegenheit. „Jap.“ Also zündete ich mir eine Zigarette an und wusste nicht recht, ob ich ihm auch eine anbieten sollte. „Elias?“ „Ja?“ „Willste auch?“ Ich hielt ihm die Packung hin und er nahm ohne zu zögern eine. Seine Augen verrieten, dass ich sie ihm anmachen sollte und das tat ich. „Rauchst du schon lange?“ Er zog zweimal und schaute wieder zu mir. Ich musste echt überlegen. Ich war jetzt 17. „Gut 2 Jahre.“ „Wieso?“ „Lange Geschichte.“ „Verrätst du sie mir?“ „Versuch sie doch rauszufinden.“ Ich grinste und er musste auch lachen. Wir rauchten noch ein wenig, redeten, lachten, bis uns kalt wurde. „Ich glaub, wir sollten lieber nach Hause. In die Bar gehen wir wann anders mal.“ Ich schaute auf die Uhr. Mitternacht. Scheiße! Ein Blick aufs Handy verriet jedoch, dass mich niemand vermisste. „Mia, ich hab hier in der Nähe ne Wohnung. Wenn du willst kannst du bei mir pennen, außer du musst nach Hause.“ „So ist das also? Du willst mich nur ins Bett bekommen?“ „Nein, Mia. Denk nicht schlecht von mir.“ Verdammt, was wollte er von mir?